Jagdprofi Simon K Barr, ENG

„Atemberaubende Momente“

Obwohl er schon als Kind immer dabei war, wenn sein Vater auf die Jagd ging, galt Simons erste Liebe dem Fliegenfischen. Erst später weitete er seine Leidenschaft auch auf das Land aus. Simon schreibt für Leica und internationale Fachmagazine über seine Jagdreisen, die ihn regelmäßig in abgelegene Gebiete dieser Welt führen. Er liebt die ursprüngliche Herausforderung, die die Jagd bietet. Der 36-Jährige lebt mit seiner Frau in Schottland und freut sich jetzt schon darauf, wenn er seine neugeborene Tochter zum ersten Mal mit zur Jagd nehmen kann.

Jagdprofi Philippe Jaeger, FRA

„Jede Jagd ist besonders“

Philippe stammt aus dem Elsass und war als Jugendlicher zunächst Jagdgegner. Seine Meinung änderte er erst als er Menschen traf, die ihm klarmachten, dass das dumme Verhalten einzelner Jäger nichts mit der wirklichen Jagd zu tun hat. Philippe machte seinen Jagdschein und kaufte sich einen Jagdhund, den er selbst ausbildete. Ein Leben ohne die Jagd könnte er sich heute nicht mehr vorstellen. Der 44-Jährige hat einen Sohn, und wenn er nicht irgendwo auf der Welt unterwegs ist um zu jagen, genießt er sein Familienleben in den Vogesen.

Jagdprofi Florian Maack, DEU

„Große Freiheit und immense Verantwortung“

Florian ist in einem Forsthaus in der Lüneburger Heide aufgewachsen, und seine ersten Schritte im Leben wurden von Hunden, Hirschen und Jägern begleitet. So hat er das Privileg genossen, von Menschen zu lernen für die Verantwortung und Respekt für das Wild und alles Leben in der Natur über allem steht. Für Florian ist die Jagd professionelles Handwerk und Philosophie, große Freiheit und immense Verantwortung. Jede Wild- und Jagdart hat für den 34-Jährigen ihre eigenen Reize. Doch müsste er wählen, stünde das Rotwild an erster Stelle: „Nichts geht über den Zauber eines kalten, sonnigen Septembermorgens in der Hirschbrunft.“

Jagdprofi Tom Foss, CAN

„Mentale Stärke und Beharrlichkeit führen zum Ziel“

Für die Dickhornschafjagd nimmt Tom jede Anstrengung auf sich. Sprich: wandern durch unwirtliches Gelände im Hochgebirge, Schnee, Wetterumschwünge etc. Inzwischen hat er 30 Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Doch seine Faszination für Dickhornschafe hat sich mit den Jahren nur verstärkt und ihn vor allem gelehrt: Mentale Stärke und Ausdauer zahlen sich aus. Wenn der Kanadier nicht gerade in den Bergen unterwegs ist, plant er seinen nächsten Jagdtrip, perfektioniert seinen Umgang mit Pfeil und Bogen oder schreibt am nächsten Bericht für Leica.

Jagdprofi Savanna Koebisch, CAN/DEU

„Ich liebe es, in den Bergen zu jagen“

Die Deutsch-Kanadierin war zwölf Wochen alt, als ihre Eltern sie zum ersten Mal mit auf die Jagd nahmen. Ihre Kindheit und Jugend waren von Outdoor- und Jagdabenteuern in der ganzen Welt geprägt, und die Jagd ist längst fester Bestandteil ihres Alltags. Vor einigen Monaten hat sie ihre Heimat Alberta gegen Deutschland eingetauscht um zu studieren. Hier genießt die 20-Jährige die traditionelle deutsche Art zu jagen und berichtet für Leica über ihre Erfahrungen.

Jagdprofi Niko Fux, DEU

„Faszination und Begeisterung für die Natur“

Niko Fux heißt eigentlich Nikola Ludwig und lebt mit ihrem Mann auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb im südlichen Niedersachen. Mit der Jagd ist die 39-Jährige schon seit ihrer Kindheit vertraut. Sie begleitete Vater und Onkel oft ins heimische Revier. Sie vermittelten ihr die Liebe und den Respekt zum Waidwerk, der Natur und dem Wild. Den eigenen Jagdschein machte Niko Fux dann vor 13 Jahren. Mit ihren liebevoll gestalteten Kinderbüchern und vielen engagierten Projekten gibt die Pädagogin Kindern und Erwachsenen ihre Faszination und Begeisterung für die Natur weiter.

Foto: Anna Kaufmann

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