ERNST LEITZ MUSEUM

Museum für Fotografie und Fototechnik

Das ERNST LEITZ MUSEUM wird zu einer zentralen kulturellen Institution von nationaler und internationaler Strahlkraft entwickelt, in der sich zahlreiche unterschiedliche Facetten der Fotografie begegnen und entdeckt werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Erforschung und Vermittlung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der modernen Fotografie.

Das ERNST LEITZ MUSEUM bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Unternehmensmuseum und Fotografie-Museum. Es steht daher für ein vielseitiges und fundiertes wissenschaftliches Wirken, das sowohl Fotografie-Ausstellungen mit einschließt, als auch Projekte zur Unternehmensgeschichte oder zu technologischen Aspekten der Fotografie. Es greift relevante Fragestellungen der Fotografie auf und schafft Bezüge zu aktuellen Diskursen fotografischer Themen. Das Museum wird seine Arbeit als lebendige, zukunftsorientierte Institution beständig fortentwickeln, um den Kreis der fotografisch Interessierten und Engagierten zu erweitern. Dementsprechend werden Ausstellungen gezeigt, die es den Besuchern ermöglichen, Fotografie auf unterschiedliche Weise zu erleben. Initiator und Hauptsponsor des ERNST LEITZ MUSEUMS ist die Leica Camera AG Wetzlar.

© Dr. Paul Wolff & Tritschler, Historisches Bildarchiv, Offenburg

Dr. Paul Wolff & Tritschler. Licht und Schatten - Fotografien 1920 bis 1950

Das ERNST LEITZ MUSEUM zeigt die Eröffnungsausstellung „Dr. Paul Wolff & Tritschler. Licht und Schatten - Fotografien 1920 bis 1950“ vom 28. Juni 2019 bis zum 26. Januar 2020. Mit dieser ersten großen Retrospektive zu Dr. Paul Wolff (1887–1951) und Alfred Tritschler (1905–1970), kuratiert von Hans-Michael Koetzle, werden zwei der um 1930 bekanntesten deutschen Fotografen wiederentdeckt. Bis heute geläufig sind Dr. Paul Wolff & Tritschler als Pioniere der Leica, als herausragende Techniker und Vorreiter eines lebendigen Stils in Illustrationsfotografie und Reportage. 

© Dr. Paul Wolff & Tritschler, Historisches Bildarchiv, Offenburg

Daneben spiegelt ihr auf 700.000 Aufnahmen geschätztes Werk gleich mehrere Kapitel deutscher Geschichte: vom Untergang des Kaiserreichs über die gescheiterte Weimarer Republik, den Nationalsozialismus bis hin zum Zweiten Weltkrieg, in dessen Endphase auch wesentliche Teile des Wolff-Archivs vernichtet wurden. Aktiv ab Mitte der 20er-Jahre haben die Fotografen praktisch alle wichtigen Ereignisse ihrer Zeit mit der Kamera begleitet - Automobilität, Faszination Zeppelin, Tourismus, Kreuzfahrten, Architekturmoderne, Industrialisierung, die Olympischen Spiele 1936. Um 1930 waren Dr. Paul Wolff & Tritschler ein internationales »Phänomen«. In der Summe sind es nicht wenige Widersprüche, die das Wirken von Wolff und Tritschler auszeichnen. Eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit ihrem Werk war nicht weniger als überfällig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten
Dienstag–Sonntag
10:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt: 9 EUR

Kontakt

Am Leitz-Park 6
35578 Wetzlar

Top